Le collège échevinal prend la parole

Schöffenratserklärung

Die Kerngebiete der LSAP-CSV Gemeindepolitik

Die Schöffenratserklärung wurde am 24.11.2017 dem Gemeinderat präsentiert.

WOHNEN

Die Zukunft unserer Gemeinde beruht auf einer weitsichtigen Politik, die sich einerseits auf die Erneuerung und Modernisierung gewachsener Strukturen in den Dörfern stützt und andererseits auf der Schaffung eines neuen dynamischen Umfelds beruht. Die Art und Weise, wie wir zusammen wohnen beeinflusst in nicht unbeträchtlichem Masse die soziale Kohäsion. Deshalb werden wir folgende Punkte umsetzen:

• koordinierte Entwicklung und bürgerfreundliche Anpassung des kommunalen Bebauungsplans und der Bautenvorschriften
• Gestaltung des öffentlichen Raumes und Umsetzung von Entwicklungsplänen für die einzelnen Ortschaften in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung. Die im Bautenreglement zusammengefassten Bestimmungen sollen der sozialen Aktivität dienen und die soziale Vielfalt fördern
• Denkmalschutz der erhaltenswerten Bausubstanz in unserer Gemeinde anstreben
• Unterstützung von neuen Konzepten der gesellschaftlichen Zusammenarbeit wie z.B. Urban gardening (gemeinschaftliches Gärtnern) und weitere Unterstützung des CIGL bei seiner Arbeit in privaten Gärten
• Nutzung der brachliegenden Wohnflächen inmitten unserer Dörfer durch gezielte Maßnahmen und der im „Pacte Logement“ vorgesehenen Instrumente zur Erschließung von brachliegendem Bauland und ungenutztem Wohnraum (prioritär Baulücken schließen)
• aktive Unterstützung sämtlicher Bemühungen zur Schaffung von zusätzlichem und erschwinglichem Wohnraum
• Überprüfung der Bautaxen
• Kontrolle der Einhaltung des Bautenreglements
• Gestaltung von belebten und attraktiven Dorfzentren
• Planung und Umsetzung von Neu- oder Umbauten nach Energiekriterien und umweltschonenden Bauweisen
• Unterstützung des Konzeptes für Wohnungen für ältere Mitbürger gegenüber des kommunalen Centre intégré pour personnes âgées (REWA)
• Förderung anderer Wohnformen wie intergenerationelles Wohnen, Wohngemeinschaften ermöglichen, Aufnahme von Studenten in bestehende Wohngemeinschaften ermöglichen und fördern
• konzeptuelle Begleitung des in Planung stehenden Pflegeheims mit adaptierter Demenzstruktur auf Belval
• Einrichtung weiterer Wohnungen für Studenten, Berufsanfänger und Jugendliche in Not
• Weiterentwicklung der geplanten bürgerfreundlichen Wohngebiete
• die phasenweise harmonische Neugestaltung und bürgerfreundliche Aufwertung wichtiger Dorfplätze und Dorfzentren
• Schaffung eines Service Logement innerhalb der Gemeinde, der in enger Zusammenarbeit mit dem Sozialamt arbeiten soll
• Planung eines gut ausgebauten, leistungsfähigen und verkehrssicheren Straßennetzes
• Schaffung weiterer Naherholungsgebiete und Spielplätze
• Analyse zur Schaffung eines Hundespielplatzes in Zusammenarbeit mit den Hundsportvereinen
• „Fauchage tardif“ auf auserwählten Grünflächen ausweisen und als solche zu erkennen geben
• Förderung zusätzlicher Lärmschutzmaßnahmen

KINDER/SCHULE

Wir wollen, dass die Kinder in unserer Gemeinde unter guten Bedingungen aufwachsen und lernen können. Deshalb werden wir folgende Prioritäten haben:

• flächendeckender Ausbau der Ganztagsbetreuung
• Bau der Schule Belval Sud (Kannercampus)
• Schaffung zusätzlichen Raums für neue pädagogische Lernmethoden
• weitere Modernisierung bestehender Schulinfrastrukturen
• Unterstützung neuer schulischer Konzepte in Kooperation mit der Uni Luxemburg, in Zusammenarbeit mit dem Lehrpersonal und dem Betreuungspersonal der Gemeinde
• im Allgemeinen Schule und Betreuungsstrukturen näher zusammenbringen und so dem Konzept der Ganztagsschule so nahe wie möglich kommen
• Aufstellung und Umsetzung der von den Schulen beschlossenen Aktionsplänen (Plan de Développement Scolaire) zur kontinuierlichen Verbesserung der schulischen Bedingungen und der Zusammenarbeit mit den Eltern und des Austauschs von guten Praktiken zwischen den einzelnen Schulen
• Ausbau und Optimierung der Schulpartnerschaft zwischen Schulkomitees und Gemeinde
• Verbesserung des schulischen Umfeldes durch Gewaltprävention, Medienerziehung, Bewegung, gesunde Ernährung, Förderung von Sozialkompetenzen (Toleranz, Respekt, Solidarität, Motivation für nationale oder internationale Hilfsprojekte)
• Anregung zur Schaffung von „Klassenräten“ in der Grundschule
• Förderung von Integration und Inklusion aller Schüler, unabhängig von Herkunft, Religion, spezifischen Bedürfnissen, durch den verstärkten Einsatz von Sozial- und Sonderpädagogen an unseren Schulen und Maisons Relais
• verstärkter Einsatz von regionalen, Bio- und Transfair-Produkten bei der Versorgung der Kinder und Schüler in Schulen und Maisons Relais
• Analyse, zusammen mit dem Lehrpersonal und den Erziehern, über eine Natur- resp. Waldschule oder/und eine « Bëschcrèche »
• Förderung der Zusammenarbeit mit lokalen oder regionalen Vereinen und Vereinigungen, welche den Kindern den Umgang mit und den Respekt von Tieren und ihrer Umwelt beibringen (z.B. Kleintierzüchter, Co-Labor, Amis de la Fleur, Bienenzüchter und Bauern)
• Unterstützung einer „lebendigen“ und „praxis-orientierten’ Umwelterziehung (Besuch von Kläranlagen, Müllverbrennungsanlagen, Wasserwerken…)
• verstärkte Kooperation mit der Elternschule Janusz Korczak
• Förderung von Partnerschaften zwischen Maison Relais, Schulen, Seniorenheimen und Behinderteneinrichtungen, sowie Klassen der ‚Éducation Différenciée’
• weitere Unterstützung der Freizeitaktivitäten für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren während der Schulferien
• Gestaltung und Errichtung weiterer kinderfreundlicher Schulhöfe in Zusammenarbeit mit Kindern, Eltern und Pädagogen
• Ausbau der Kinderbetreuung für Kinder von 0-4 Jahren
• Anpassung des 2015 eingeführten „Label Crèche der Gemeinde Sanem“ an die heutigen Zielsetzungen des Ministeriums in Bezug auf die Qualitätssicherung in den Strukturen der Kindertagesbetreuung
• Ausbau des in Sanem funktionierenden Pedibus-Konzepts, wenn erwünscht
• Förderung der Erwachsenenbildung durch (Weiter-)Bildungskurse der Gemeinde
• Optimierung des außerschulischen Angebots, sowohl für Primärschulkinder als auch für Jugendliche (Ëmweltwochen, Vakanznomëtteger,...)
• Ausarbeiten eines Projektes zur Anbietung der Dienste einer „Tagesoma/-tante“ oder eines „Tagesopa/-onkel“, die sich um kranke Kinder/Jugendliche arbeitender Eltern kümmern oder die Kinder von der Schule abholen (evtl. in Zusammenarbeit mit SENIOR +)
• Förderung der Zusammenarbeit mit dem Kultur-und Geschichtshaus „A Gadder”
• Anbieten verschiedener Kunstateliers an den schulfreien Nachmittagen, sowie Förderung von    Musik, Gesang und Theater in Zusammenarbeit mit der Maison Relais
• Ausbau der Schulgärten
• regionale Informationsabende mit allen Lyzeen der Umgebung für Schüler des Zyklus 4
• Analyse zur Förderung von starken, „überbegabten“ Schülern durch außerschulische Aktivitäten
• bei Interesse, Schaffung eines Kindergemeinderats
• Teilnahme von Schulklassen an Gemeinderatssitzungen

MOBILITÄT

Staus auf unseren Strassen sowie deren Auswirkungen gefährden die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und haben Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit. Um dem gegenzusteuern, werden wir in diesem Bereich folgende Prioritäten setzen:

• ein digitales und intuitives Informationssystem in Bezug auf Fahrpläne und Ankunftszeiten für das Busnetz (TICE und RGTR) einführen
• bei Bedarf neue Analysen des (Durchgangs-) Verkehrs in unserer Gemeinde in Auftrag geben
• die Anpassung des Busfahrplans und die Schaffung zusätzlicher Buslinien fördern, wo es nötig ist
• die Möglichkeiten einer Zughaltestelle im Stadtkern von Beles weiter überprüfen
• die Einführung des THNS (Transport à haut niveau de service) unterstützen
• die Elektromobilität fördern
• ein Car-Pooling-Projekt in Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden initiieren
• den privaten E-Bike-Kauf weiter unterstützen
• die Ausdehnung des „Parking résidentiel“ nach Bedarf vorantreiben im Rahmen des Parkraummanagements
• den jährlichen Investitionsplan zur Erneuerung der kommunalen Radwege sowie des Straßen- und Bürgersteignetzes fortführen, wobei das „Design for all“-Konzept, soweit wie möglich, eingebracht werden sollte
• generell die Installation von „intelligenten“ Verkehrsampelanlagen vorantreiben
• das kommunale Fahrrad- und Fußgängerwegenetz innerorts und außerorts kontinuierlich ausbauen und unterhalten
• Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in unseren Ortschaften fördern
• Parkraum schaffen, wenn möglich mit direkter Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel
• spezielle Angebote im ÖT z.B. Ruffbus, Nightbus,... weiter ausbauen
• zusätzliche Parkplätze für Fahrräder, Kickboards, u.a. bei den Schulen schaffen
• den neuen Stadtteil Belval besser an das Stadtzentrum von Beles anbinden
• nach der Inbetriebnahme des Shared Space in Beles, weitere Analysen der in Frage kommenden Plätze für neue innovative Mobilitätskonzepte durchführen
• M-Boxen (Unterstellungen für Fahrräder bei größeren öffentlichen Transportmöglichkeiten) anschaffen
• das Vel’ok-System flächendeckend ausbauen, auch in den Wohnsiedlungen,
• die Beleuchtung aller Zebrastreifen, öffentlichen Plätze, Straßen und Wege weiter konsequent verbessern und mit Bewegungsmeldern ausstatten überall dort, wo es angebracht ist
• uns weiterhin gegen die geplante Umgehungsstraße von Bascharage einsetzen, da bisher unsere Alternativen nicht umgesetzt wurden und kein kohärentes Konzept vorliegt

ÖKOLOGIE

Umweltpolitik ist wie wahrscheinlich kaum ein anderes Themenfeld ausschlaggebend dafür, ob wir den nächsten Generationen dieselben oder bessere Rahmenbedingungen bieten können als wir sie gegenwärtig vorfinden. Folgende Programmpunkte sind uns wichtig:

• die Stromerzeugung durch erneuerbare Energien so fördern, dass sie dem entspricht, was die Haushalte und die öffentlichen Gebäude bei uns verbrauchen
• Energie konsequent so nutzen, dass die Energie, die wir brauchen, auch bei uns produziert wird im Geist des Klimapakts
• die Sensibilisierung zum umweltbewussten Verhalten der Bürger aller Altersstufen konsequent ausbauen
• ausschließlich « grünen Strom » nutzen für die gemeindeeigenen Dienste
• ein Energiesparkonto auf “energysuessem.lu”, ein digitales Haushaltsbuch für den persönlichen und den öffentlichen Energieverbrauch, einführen
• der Lichtverschmutzung Einhalt gebieten, indem überflüssige und schlafstörende Beleuchtung möglichst vermieden wird
• konsequent Müll vermeiden via ein Abfallvermeidungsprogramm, durch Sensibilisierungskampagnen sowohl für private Haushalte als auch für Kollektivitäten
• das Recycling fördern, eventuell eine „RE-Box“ von Valorlux installieren
• die Analyse einer Sammelstelle in Auftrag geben, wo u.a. Elektrogeräte gemeinsam genutzt werden können unter dem Motto „Nutzen statt Besitzen – für eine Ressource-schonende Konsumkultur“
• die Öffnungszeiten des Abfallentsorgungszentrums SIVEC benutzerfreundlich anpassen
• Gespräche mit der Gemeinde Differdingen weiterführen, damit Bürger der Gemeinde Sanem das Recyclingzenter Differdingen nutzen können
• das Solarkadaster für die Bürger online setzen
• die kostenlose “myenergy”– Beratung weiterführen
• Bürgergemeinschaften, die in erneuerbare Energien investieren, ausreichend unterstützen
• die kommunalen Zuschussbestimmungen im Bereich der Energieeffizienz überprüfen
• weitere Elektroautos anschaffen und die Zahl der Elektroaufladestationen ausbauen
• die Analyse der Nutzung von Windenergie weitertreiben
• die Versorgungsnetze konsequent ausbauen
• weitere Fairtrade-Aktionen und die Fairtrade-Philosophie unterstützen
• weitere Aktionen im Sinne des Klimabündnisses unternehmen (z.B. Organisation des „Marché solidaire“ mit regionalen Produkten)
• eine ausgezeichneten Wasserqualität gewährleisten
• das Trinken von Leitungswasser empfehlen und dazu die Kampagne “Krunnewaasser” weiterführen
• die Renaturierung verschiedener Bäche vorantreiben
• konsequent gegen die Überschwemmungsgefahr in der ganzen Gemeinde vorgehen
• die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes und die Erhaltung von schützenswerten Biotopen garantieren
• “Bongerten” schaffen, damit unsere nationale Obstanbaukultur nicht verloren geht und Streuobstwiesen anlegen
• je nach Möglichkeit, durch den Anbau neuer Waldflächen oder durch den gezielten Ankauf von lokalen resp. interregionalen Waldflächen unseren Waldbestand erweitern
• eine Holzhackschnitzelanlage betreiben mit Holzhack aus gemeindeeigenen Waldbeständen
• Grünanlagen als öffentliche Gemeinschaftsprojekte zur Verfügung stellen
• den weiteren Einsatz gegen Atomenergie unterstützen
• die Kleintierhaltung, die Gemeinschaftsgärten und andere Projekte der Kreislaufwirtschaft unterstützen und fördern

KULTUR


Im Kulturbereich wurden in den letzten Jahren viele Akzente gesetzt und die Attraktivität der Gemeinde Sanem werden wir auch in Zukunft steigern. Wir werden

• weiterhin ein hochwertiges kulturelles Programm im Artikuss anbieten
• den Ausbau der technischen Möglichkeiten im Artikuss vorantreiben
• die Zusammenarbeit mit den Kulturhäusern der umliegenden Gemeinden anstreben
• die Kandidatur „Esch Ville de la culture 2022“ unterstützen. Hierfür werden wir eine Arbeitsgruppe bilden
• „Assises culturelles“ organisieren
• in allen Ortschaften die Vereine unterstützen, dass sie über angemessene Büro- und Tagungsräume verfügen können
• die konsequente Nutzung der Sanemer Schlossparkanlage als öffentlichen Raum vorantreiben
• im Kader der Arbeitsgruppe des Sanemer Schlosses in Zusammenarbeit mit den Ministerien uns einsetzen, dass lokale Künstler Ateliers und/oder Ausstellungsräume zur Verfügung gestellt bekommen
• eine mobile Bühne anschaffen
• den Kulturpass für sozial schwache Bürger unterstützen
• den Bau neuer Archive in Verbindung mit dem didaktischen Museum für Mathematik, Intelligenz und kognitives Wissen (Mathiko) vorantreiben
• in Zusammenarbeit mit den Gemeindearchiven thematische Ausstellungen im Kultur- und Geschichtshaus „A Gadder“ organisieren
• uns konsequent für den Erhalt wichtiger industrieller Zeitzeugen einsetzen
• die Möglichkeit einer gemeindeeigenen Galerie analysieren
• die Analyse der Schaffung einer Biblio-/Mediathek in Zusammenarbeit mit der Universität durchführen
• „Books to go“, also „Bücherautomaten/-verleih“, an zentralen Orten aufstellen
• ein Leseförderprogramm in Zusammenarbeit mit den Schulen und der Maison Relais ausarbeiten
• die Nutzungsmöglichkeiten rund um die Schule Zolwer 2000 ausbauen
• die Dorfplätze und Parks für Ausstellungen, Feste und Konzerte nutzen
• die grenzü̈berschreitende, internationale Zusammenarbeit im Kultur- und Sportbereich im Rahmen des GECT Alzette-Belval (Groupement européen de coopération territoriale) unterstützen
• die Nutzung des Freizeitzentrums Galgenberg als Begegnungsstätte der Generationen und der Kulturen weiterentwickeln
• Kultur im urbanen Raum unterstützen
• Partnerschaften zwischen Kulturvereinen einerseits und Kulturvereinen und Schulen bzw. Maisons Relais andererseits fördern

SPORT

In den letzten Jahren wurden viele Anstrengungen unternommen, um unsere Sportinfastrukturen auf das höchste Niveau zu bringen. Auch in den nächsten Jahren werden wir neue Projekte realisieren:

• konsequente Unterstützung aller Vereine, insbesondere in den Bereichen Jugendarbeit und Nachwuchsförderung, unter anderem durch eine angepasste Subsidienpolitik
• Neuausrichtung der Sportkommission
• Organisieren von „Assises des sports“ sowie die Analyse zur Schaffung eines „Service des Sports“
• Ausbau des Sport- und Freizeitangebots durch entsprechende Infrastrukturen im Out- und Indoorbereich
• die Fortsetzung, die Verbesserung und der Ausbau von bestehenden oder noch zu schaffenden Projekten im Rahmen des Sportförderprogramms (z.B. LASEP, Seniorensport,…)
• Unterstützung des Projektes eines regionalen Leichtathletikstadions im Kordall
• die weitere Förderung des Breitensports und alternativer Sportarten durch angepasste Sportanlagen und Sportmöglichkeiten
• die Erneuerung und der Ausbau der Boulesportanlage rund um den Boulodrome
• Fertigstellung der neuen Sporthalle in Sanem
• Organisation eines Festivals der ungewohnten Sportarten im Kader der „Nuit du Sport“
• Vertiefung der Kooperation mit der Kletterhalle in Zolver

SOZIALES/ARBEIT

Die Sozialentwicklung innerhalb der Gemeinde werden wir durch folgende Initiativen und Maßnahmen fördern:

• Bau von neuen Sozialwohnungen und Ankauf neuer Gemeindewohnungen
• Förderung von Solidarwirtschaft, Nachbarschaftsdiensten und ehrenamtlichen Tätigkeiten
• aktiver Kampf gegen Arbeitslosigkeit in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Ministerium, dem Arbeitsamt, den lokalen Organisationen und Betrieben
• Unterstützung von lokalen Betrieben und Selbstständigen
• Förderung von Projekten im Bereich der Solidarwirtschaft wie Eis Epicerie, CIGL
• Organisieren von Assises sociales in Zusammenarbeit mit dem Office social
• Ausarbeitung eines Präventions- und Hilfskonzepts für armutsgefährdete Personen und Familien unter Einbeziehung des Sozialamts
• Bekämpfung der Energiearmut durch konkrete finanzielle Hilfestellung
• Anpassung der Teuerungszulage für einkommensschwache Familien
• Vorantreiben des Ausbaus oder ggf. eines Neubaus der Maison sociale
• Einrichten einer Mediationsstelle zur Unterstützung bei Konflikten zwischen Bürgern
• Zurverfügungstellung eines Grundstücks für das Logistikzentrum des CHEM
• weitere Unterstützung des „Social Opportunities“- Projektes in Zusammenarbeit mit dem Office Social
• Optimierung der Sozialhilfe und Anpassung an die allgemeine Preisentwicklung
• Analyse des aktuellen Angebots an Sozialdienstleistungen und ggf. Ausbau der anzubietenden Dienste
• als Arbeitgeber, die Gestaltung des Sozialdialogs mit den Personalvertretern der Gemeinde im Sinne einer fortschrittlichen Betriebskultur und einer offensiven Personalpolitik im Interesse der Arbeitnehmer

ZUSAMMENLEBEN DER GENERATIONEN


Bei fast 100 verschiedenen Nationalitäten, die bei uns leben, ist es uns wichtig, dass jeder seinen Platz in der Gemeinde findet. Eine gelungene Integration ist unser Ziel.
Deshalb werden wir in den nächsten Jahren folgende Punkte umsetzen:

• Weiterentwicklung von Luxemburgisch-Kursen durch die Gemeinde, auch für Asylbewerber und ausländische Mitbürger mit einer Aufenthaltsgenehmigung
• Förderung der Integration von Asylbewerbern und ausländischen Mitbürger mit einer Aufenthaltsgenehmigung
• Organisieren von „Assises de l’intégration“
• Neuausrichtung der Fête de l'immigration, des cultures et de l’intégration in Zusammenarbeit mit den lokalen und regionalen Akteuren
• Förderung des Austauschs mit ausländischen Mitbürgern
• Umsetzung der Idee des „écrivain public“
• die konsequente Fortsetzung der Chancengleichheitspolitik
• Fortsetzung einer aktiven Antidiskriminierungspolitik
• das Vorantreiben und Bekanntmachen des Masterplans „Barrierefreies Bauen und Planen“
• Aufstellen eines Aktionsplans bezüglich der UNO-Behindertenrechtskonvention
• die Fortführung der Fête des voisins
• Förderung des Prinzips der gegenseitigen Hilfe

JUGEND

Wir werden den Jugendlichen unserer Gemeinde eine Stimme geben. Wir werden deshalb folgende Punkte umsetzen:

• die Zurverfügungstellung von Räumlichkeiten analysieren, damit Jugendliche einer künstlerischen Tätigkeit (Musik, Malerei, Graffiti, Theater,…) nachgehen können
• „Assises jeunesse“ organisieren
• das Jugendhaus auch weiterhin unterstützen
• Streetworker/ Outdoor-worker weiter unterstützen
• den Jugendlichen die Möglichkeit geben, die lokalen und regionalen Betriebe während einer Job-Foire kennenzulernen
• in Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus wissenschaftliche Ateliers und Besichtigungen für Jugendliche anbieten
• eine Struktur „Betreit Wunne fir Jonker“ schaffen

SENIOREN

Beim Mitgestalten unserer Gesellschaft soll sich jeder beteiligen können. Dies werden wir für unsere 3. und 4. Generation in den nächsten Jahren weiter fördern, indem wir folgende Punkte umsetzen:

• die Veranstaltung von themenbezogenen Seniorenforen fördern
• die Ausarbeitung eines Programm 50+ in allen Bereichen unterstützen und die Aktivitäten für Senioren ausbauen
• Initiativen unterstützen, die intergenerationelles Zusammenleben fördern, unter anderem mit dem CIPA „op der Waassertrap“
• Initiativen unterstützen für eine seniorenfreundliche Gemeinde
• Nachbarschaftsdienste und ehrenamtliche Tätigkeiten unterstützen
• die Seniorenorganisationen weiterhin unterstützen
• die Zusammenarbeit der Seniorenaktivitäten im Kordall optimieren
• die Sicherstellung des Service Senior + in Zusammenarbeit mit dem CIPA „ op der Waassertrap“ garantieren
• Dienstleistungen für ältere oder kranke Mitbürger ausbauen
• Maßnahmen ergreifen, um dem „isolement à domicile“ entgegenzuwirken

TOURISMUS

Touristisch werden wir den Süden Luxemburgs und speziell die Gemeinde Sanem valorisieren. Darum werden wir

• Informationsmaterial über die Möglichkeiten zum Tourismus ausarbeiten, welches über Wander-, Fahrrad- und Mountainbikewege und Sehenswürdigkeiten informiert
• die Beschilderung der Wander- und Mountainbikewege erneuern
• die Gemeinde Sanem als Bike-City promovieren
• die Sicherheit der bestehenden Mountainbikepiste auf dem Galgenberg sowie aller kommunaler Fahrradwege durch regelmässigen Unterhalt gewährleisten und diese bestmöglichst untereinander vernetzen
• auf dem Galgenberg eine Mountainbikewaschanlage installieren
• in Zusammenarbeit mit den Bürgern und Nutzern die Möglichkeit einer „Buvette“ auf dem Galgenberg analysieren und diese ggf. für private Feiern zur Verfügung stellen
• einen geeigneten, ausgestatteten Stellplatz für Wohnmobile ausfindig machen
• einen Barfußpfad einrichten
• die Aufwertung des Office régional du tourisme (ORT) und die verstärkte Nutzung von Kultur und Tourismus als Wirtschafts- und Standortfaktor unterstützen
• den Industrietourismus fördern
• die Anlage des Sanemer Schlosses als touristische Attraktion nutzen und die Infrastrukturen rundherum an moderne Gegebenheiten anpassen
• unsere Gemeinde touristisch aufwerten durch neue Attraktionen
• neue Abenteuerspielplätze ausarbeiten und schaffen

LEBEN IN DER GEMEINDE

Die Aufgaben einer Gemeinde wachsen stetig und werden vielfältiger. Deshalb ist es wichtig, dass das Personal gut ausgebildet ist, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden und effizient arbeiten zu können. Die Bürger haben ein Recht, frühzeitig, regelmäßig und objektiv über die Politik informiert zu werden. Wir wollen die demokratischen Verfahren stärken. Mitsprache ist erwünscht und soll gefördert werden. Der Informationsfluss muss verbessert werden, damit Partizipation und Demokratie keine leeren Worthülsen bleiben. Wir wollen:

• verstärkt in die Information der Bürger investieren
• die Gemeindedienste und - prozeduren zur allgemeinen Verbesserung der Dienstleistungen optimieren
• die Barrierefreiheit und das „Design for all“-Konzept in allen Bereichen einfließen lassen
• einen kommunalen Ehrenamtspreis zur Würdigung gemeinnütziger Verdienste schaffen
• neue Sport- und Kulturprojekte für Eltern und Kinder anbieten (z.B. gemeinsames Wandern durch die Gemeinde, Babyturnen in der Natur, gemeinsames Singen und Musizieren)

Im Bereich der Verwaltungsreform wollen wir:

• dass der Schöffenrat mindestens einmal pro Jahr in unsere vier Ortschaften geht, um die Bürger frühzeitig und umfassend über wichtige Projekte zu informieren und zu befragen
• die Gemeindeberichte zeitnah an alle Haushalte verteilen
• die Arbeit der beratenden Kommissionen aufwerten
• verschiedene überarbeitete kommunale Verordnungen umsetzen
• die Analyse über ein neues Gemeindehaus resp. den Ausbau des jetzigen Gemeindehauses vorantreiben
• den Ausbau des Service technique fortsetzen und neue Möglichkeiten nutzen, um dem Bürger einen noch besseren Dienst anbieten zu können
• die zeitgemäße Modernisierung des Sitzungssaales vorantreiben mit der Möglichkeit, die Sitzungen des Gemeinderates online zu verfolgen
• die Fristen bei Baugenehmigungen verbessern
• bei allen Bauprojekten Firmen bei Verzögerungen Bußgelder zahlen lassen
• Onlinedienste optimieren (Newsletter, App, Onlinebefragungen…)
• garantieren, dass Dokumente, die bei Guichet.lu gratis erhältlich sind, bei der Gemeinde nicht kostenpflichtig sind
• zivile Zeremonien weiter aufwerten
• das Kirchengebäude Metzerlach als Zentrum für Zeremonien und Veranstaltungen nutzen. Dem Gemeinderat soll die Entweihung des Gebäudes vorgeschlagen werden, sobald dies auf legaler Basis möglich ist.
• ggf. die Metzerlacher Kirchenfabrik entschädigen
• den lokalen Vereinen Dienstleistungen anbieten, sowohl bei der Organisation als auch bei der Ausführung der verschiedenen Aktivitäten, in Zusammenhang mit den lokalen Beschäftigungsinitiativen und dem „Animastaff“
• eine Analyse für zusätzlichen Stauraum für das Material der Vereine durchführen
• Städtepartnerschaften prüfen und ggf. ausbauen

Im Bereich der Sicherheit haben wir uns für folgende Prioritäten entschieden:

• gezielte Informationsversammlungen zur Verbesserung der allgemeinen Sicherheit organisieren
• Gefahren-/Brennpunkte unserer Gemeinde ausmachen und eine verstärkte Polizeipräsenz anfragen
• die Sicherheitsstandards in öffentlichen Gebäuden kontinuierlich überprüfen und festgestellte Mängel beheben
• die Zusammenarbeit der Rettungsdienste der Gemeinde Sanem und Differdingen im gemeinsamen Rettungszentrum fördern
• die Gespräche mit der Regierung zur Professionalisierung der Rettungsdienste fortsetzen
• die nationalen Bestrebungen im Hinblick auf die Ausweitung der Kompetenzen für die sogenannten „Agents communaux/ Bannhidder“ unterstützen

FINANZEN/WIRTSCHAFT

Grundziel ist, die stabile Finanzausstattung zu garantieren und diese auch langfristig zu sichern, um dauerhaft eine stabile und leistungsfähige Verwaltung zu bleiben. Deshalb werden wir

• bei Projekten mit hohen Ausgaben eine kritische Finanzanalyse führen
• den mehrjährige Finanzplan (PPF - Plan pluriannuel financier) regelmäßig überarbeiten
• eine Dienststelle mit den Kompetenzbereichen „wirtschaftliche Entwicklung“ und „internationale Beziehungen“ schaffen
• EU-Fördergelder zur Verwirklichung von regionalen und grenzüberschreitenden Projekten konsequent nutzen
• weiterhin in die Zusammenarbeit des GECT Alzette-Belval investieren
• die gute Zusammenarbeit mit unserer französischen Nachbargemeinde Rédange in allen Bereichen weiterhin pflegen
• im Hinblick auf die Entwicklung des Standorts Belval die Zusammenarbeit mit allen Akteuren stärken
• Sorge tragen, dass der Crassier Ehlerange und der Crassier Differdange als nachhaltiges Gewerbegebiet entwickelt werden
• in gemeindeübergreifender Zusammenarbeit eine Job-Foire organisieren, welche den Betrieben der Gemeinden, den Jobsuchenden und den Auszubildenden eine bessere Aufstellung für die Zukunft ermöglichen wird
• die Jugendarbeit in den Vereinen noch stärker unterstützen und das Subsidienreglement dementsprechend anpassen
• die Beibehaltung des Kostendeckungsprinzips für Gemeindetaxen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des indexgebundenen Sozialausgleichs garantieren
• den Wasserpreis sozialer gestalten. Der laut WHO täglich notwendige Wasserverbrauch wird gratis an die Bürger vergeben und der gestaffelte Wasserpreis wird eingeführt werde
• bei den Gemeindetaxen den spezifischen Bedürfnissen von Landwirtschaft und Industrie Rechnung tragen
• die Grundsteuer den heutigen Verhältnissen anpassen

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Georges Engel (bourgmestre)
Ressorts

• Présidence du CE et CC
• Coordination générale
• Aménagement communal, développement urbain
• Expansion économique
• Bâtisses et constructions nouvelles
• Etat civil
• Sécurité
• Collaboration avec police et services de secours
• Environnement et protection de la nature / Energie
• Relations publiques / Participation citoyenne
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Nathalie Morgenthaler (échevine)
Ressorts

• Finances et Budget
• Sports
• Enseignement
• Intégration
• Egalité des chances et diversité
• Economie solidaire, Aide humanitaire
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Simone Asselborn-Bintz (échevine)
Ressorts

• Maison relais
• Seniors
• Personnel MARE et CIPA
• Culture
• Eau, canalisation, stations d'épurations
• Logements sociaux
• Affaires sociales
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Marco Goelhausen / Carine Reuter - Bauler
Ressorts (échevin/-e)

• Mobilité
• Personnel administratif et du service technique
• Espaces publiques / Espaces verts / Aires de jeux et de détente
• Santé
• Tourisme, foires et marchés, fêtes et manifestations publiques
• Jeunesse
• Jumelage

Contacts

Engel Georges 

Engel Georges

LSAP
bourgmestre



Tél. : 59 30 75 - 1

Prendre contact
Morgenthaler Nathalie 

Morgenthaler Nathalie

CSV
Échevine


Tél. : 59 30 75 - 1

Prendre contact
Asselborn-Bintz Simone 

Asselborn-Bintz Simone

LSAP
échevine



Tél. : 59 30 75 - 1

Prendre contact
Goelhausen Marco 

Goelhausen Marco

LSAP
échevin


Tél. : 59 30 75 - 1

Prendre contact
© Administration Communale de Sanem