L'histoire
 
 
Wappen der Gemeinde Sassenheim

Wappen der Gemeinde Sassenheim

Ein gespaltener Schild: Im rechten, goldenen Feld ein nach links sehender schwarzer doppelschwänziger Löwe mit roter Zunge und roten Krallen. Im linken Feld ein schwarzer Löwe mit roter Zunge und roten Krallen.

Der Schild ist außerdem mit einem roten Rahmen umgeben, welcher abwechselnd mit vier goldenen Zahnrädern und vier silbernen Pflugscharen belegt ist. Das rechte Feld steht für die Ortschaft Zolwer, das linke für Sassenheim. Die Zahnräder symbolisieren Beles, die Pflugscharen Ehleringen.

Belvaux

Von Beles (Belvaux, Bieles) gibt es die erste Erwähnung als Belevas aus dem Jahre 1272. Ähnliche Namen sind: Belevaus, 1327; Belvais, 1373; spätere Formen sind: Belvis, 1541; Belwis(s), 1552 und Belvois, 1561, was schon eher auf das romanisierte ''Belvaux'' hindeutet. Meyers, der einem gewissen Hand zur Keltomanie nicht widerstehen konnte, deutet den Namen, aus der keltischen Sprache: ''belo'', hell, gläzend und ''vis'', Wasser, Bach (oder ''veis'', fließen), also: Die Ortschaft am hellen Bach.

Aber diese Erklärung gibt zu denken, denn die ''Wënschel'' ist eher ein Rinnsal, als ein Bach gewesen. Eigenartigerweise gibt es auf dem benachbarten Rüssinger Bann einen Bach mit dem Namen ''Beler'' und in Beles selbst die Flurnamen Balesgart und Balesweier. Immerhin, würden wir am Falle Beles die Theorie von Meyers anwenden, nach der urtümliche Namen auf eine lange Vergangenheit hindeuten, so wäre das hohe Alter des Ortes wahrscheinlich.

Ehlerange

Ehleringen (Ehlerange, Éileréng) ist 1282 zum ersten Mal als Elrenges, Elringen erwähnt. Eine spätere Form ist Illeringen (1541). Zugrunde liegt das Wort ''eler-'' und nicht etwa ''ell-'' oder ''ehl'', wie Ellingen oder Ehlingen.

Meyer deutet den Namen vom Personennamen ''Ailher'' oder eher vom althochdeutschen Baumnamen elira, Erle.

Auf jeden Fall wäre Ehleringen eine alte, germanische Ortschaft, denn nach Meyers reichen alle Ortsnamen auf ''-ingen'' in die frühe Zeit der germanischen Völkerwanderung.

Sanem

Sassenheim (Sanem, Suessem) wird zuerst 1268 als Sasselhe(i)m erwähnt. Ähnliche Formen: Sasenheim, 1274; Sayssinneim, 1274; Saneim 1291; Zaissenem, 1293; Saney, 1311; Saissenheim, 1370; Sasenhem, 1385 bestätigen das Grundwort ''Sas(s)sen-'' und die Nachsilbe ''heim''.

Möglicherweise reicht der Ursprung des Ortes bis ins Altertum, denn der Sassenheimer Bann ist reich an archäologischen Funden. Da nun ''Sahso'' aber ein sächsicher Name ist (er kann auch ''der Sachse'' bedeuten), besteht eine weitere Theorie. Im Laufe der Kriege Karls des Großen gegen die Sachsen (772-804) wurden nachweislich viele Sachsen umgesiedelt.

Somit wäre Sassenheim die neue Heimat einer Gruppe von Sachsen. Es gibt noch eine Möglichkeit. Als (Hinter) Sassen bezeichnete man im Mittelalter die Leibeigenen eines Adligen. Nach dieser Hypothese wäre das Dorf als Hörigensiedlung entstanden.

Soleuvre

Zolwer (Soleuvre, Zolwer) ist die Ortschaft unserer Gemeinde, die am frühesten erwähnt wird. Im Oktober 793/4 schenkten die Eheleute Garbannus und Ratsint dem Kloster Echternach ''ihren ganzen Besitz im Wawergau, in der Nähe des Kastells mit Namen Zolveren, in der Villa, die Hagenen genannt wird''.

Eigentlich ist also ''Zolwer'' ursprünglich der Name der zukünftigen Burg auf dem Zolwerknapp, ehe er für das Dorf gebraucht wurde. Fast gleich klingt Zolvere (1135, 1192). Wahrscheinlich romanisierte Varianten sind später überliefert: Soloeure (1236) und Soulueur/-Solueuvre (1387).

Meyers, der in der Deutung der Orts- und Flurnamen eine sehr große Erfahrung hatte, wagt weder für Zolveren, noch für Celobrio eine Erklärung und daran wollen wir uns vorsichtigerweise auch halten. Anderseits ist für Meyers ebenso klar, dass Orte mit einem urtürmlichen Namen in die Zeit des ausgehenden Altertums oder des frühen Mittelalters einzureihen sind.

 

 
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Tatsachen aus der Geschichte der Gemeinde Sassenheim

 
Les bourgmestres de la Commune de Sanem de 1799 à aujourd'hui

1799 - 1807   Dominique Charpentier

1808 - 1812   Nicolas Hilbert

1813 - 1814   Pierre Krantz
1815 - 1818   Philippe Krier
1818 - 1827   Charles Baron de Tornaco  
1827 - 1848   Egide Van Dyck
1849 - 1861   Jean Pretemer
1861 - 1867   Pierre Kremer
1867 - 1870   Jean Pretemer
1870 - 1879   J.-P. Pretemer
1879 - 1882   J.-P. Schambourg
1882 - 1893   J.-P. Meye
         

1894 - 1914   Nicolas Knepper
1915 - 1924   Jacques Batting
1925 - 1932   Edouard Thill
1932 - 1934   Pierre Greisch
1935 - 1937   Jean Donnersbach
1937 - 1940   Pierre Greisch
1940 - 1944   occupation allemande
1944 - 1966   Pierre Greisch
1966 - 1980   Roger Krier
1980 - 1997   Mathias Greisch
1997 -  2005  Fred Sunnen

2005 -            Georges Engel
 
Fotoen vun fréier

   
   Groussgaass 1910 (Bieles)
   
 Groussgaass 1939 (Bieles)
 Op der Gare Bieles-Zolwer 1929
   
 Éilereng 1930 - dat alt Schoulhaus erbaut 1906
 Escherstrooss zu Éilereng - 1935
   
 Éilereng 1938 - Virum Café Dumong-Biltgen
 Suessem 1905 - Vue générale
   
 Zolwer 1909 - Villa E.Heymes (Wäinhändler)
 Zolwer 1950
   
 Zolwer ëm 1920 - Vue vun der rue du Bois
 Zolwer ëm 1950 - Kräizung rue Prince Jean-rue du Château

© Administration Communale de Sanem