Fernand Wiltgen wurde 1920 als Sohn eines Schmiedes in Beles geboren. Er besuchte die örtliche Grundschule sowie anschließend die Staatshandwierkerschoul. Die Wirren und Schrecknisse des Zweiten Weltkrieges hinderten ihn zunächst daran, seinem Berufswunsch als Bauschlosser nachzugehen: im Jahre 1940 wurde die Familie nach Frankreich evakuiert, er selbst wurde 1943 für den Reichsarbeitsdienst, später für den Wehrdienst zwangsrekrutiert. Anfang 1944 desertierte er. Nach Kriegsende vollendete Wiltgen seine Ausbildung und erwarb zwei Meisterbriefe (Serrurier, Mécanicien-Constructeur); er trat eine Stelle bei der Arbed-Mines Esch an, wo er bis zu seiner Pensionierung 1978 beschäftigt blieb. Im Ruhestand widmete er sich vielfältigen Interessen, vor allem denjenigen an der Erforschung der Lokalgeschichte; für seine diesbezüglichen Verdienste verlieh ihm die Kulturkommission der Gemeinde Sassenheim den Mérite culturel 2003. Mit nunmehr neunzig Jahren ist Fernand Wiltgen immer noch der genius loci, der gute Geist von A Gadder.
Bei seiner Tätigkeit wurde und wird Fernand Wiltgen immer noch von zahlreichen anderen Ehrenamtlichen unterstützt, die mit bewundernswerter Großzügigkeit ihre Zeit und ihre Fähigkeiten in den Dienst der Geschichtspflege stellen:
| WILTGEN Fernand | 1979 - |
| PARINI Pierre (†) | 1979 - 1989 |
| GREISCH Nuckes (†) | 1979 - 1994 |
| HEINEN Grégoire (†) | 1979 - 2005 |
| SCHOCKMEL Erny | 1979 - 1987 |
| OPPERMANN Jean (†) | 1990 - 1995 |
| OLSEM Léon | 1995 - |
| STOFFEL Marçel | 2001 - 2004 |
| SCHNEIDER Jean | 2001 - |
| HOFFMANN Arthur | 2006 - |
| SCHIERTZ-ENGEL Roby | 2009 - |
Ihnen allen sei auf das herzlichste gedankt!





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